Kategorie-Archiv: Freizeit

Tipps gegen den Schmuddelwetter-Frust

Freut ihr euch auch schon so sehr auf ein langes, verregnetes Pfingstwochenende in München …? Was hätten wir nicht alles mit 3 freien Tagen in dieser wunderbaren Stadt anstellen können: Eisessen, Grillen an der Isar, ein Besuch im Open-Air Kino, Picknicken im Englischen Garten, Feiern am Praterstrand … Stattdessen fallen sämtliche Outdoor-Aktivitäten buchstäblich ins Wasser.

Aber alles Jammern hilft nichts. Das Wetter ist nun mal so, wie es ist. Wir können nur das Beste daraus machen! Deshalb gibt es von mir jetzt ein paar Tipps, wie man sich auch bei diesem Schmuddelwetter hervorragend beschäftigen kann. Tipps gegen den Schmuddelwetter-Frust weiterlesen

Slow Food München Frühlingsmarkt

„Ein gesunder Geist steckt in einem gesunden Körper.“ – Das pflegte schon meine Oma zu sagen.
Doch in der Hektik des Alltags vergessen wir schnell mal, dass ein gesunder Körper nicht von ungefähr kommt. Gerade das Thema Ernährung wird oft unterschätzt.

Markt

Ist dank Stress im Job gerade keine oder wenig Zeit für eine Mittagspause, greift man doch lieber schnell zum Schokoriegel, oder zum Fast Food, anstatt eine vernünftige Mahlzeit zu sich zu nehmen.

Das Fast Food wenig Nährstoffe enthält und qualitativ nicht hochwertig produziert wird, ist hinlänglich bekannt. Doch trotzdem ist der Konsum ungebrochen. Wer will sich denn in seiner knapp bemessen Freizeit schon damit beschäftigen, wo das gekaufte Essen herkommt und ob es nachhaltig produziert wurde?

Genau diesem Problem widmet sich die Organisation Slow Food Deutschland e.V.

Slow Food Markt Eingang Lindwurmstr. 122 Slow Food München Frühlingsmarkt weiterlesen

Fuck up! Scheitern als Chance

Scheitern. Was für ein schreckliches Wort! Synonyme für scheitern sind laut Wörterbuch: missglücken, schief gehen, zusammenbrechen, zu Grunde gehen, nicht bewältigen können, zerbrechen- klingt alles auch nicht besser.

Niemand gibt gerne zu, gescheitert zu sein. Egal in welchem Lebensbereich: im Berufsleben mit dem eigenen Startup oder Job, im Studium, im Privatleben oder in der Liebe. Allzu schnell wird man als Versager abgestempelt, der nichts auf die Reihe bekommt. Manchmal brauchen wir dazu aber auch gar keine andere Person- quälende Selbstzweifel erledigen das für uns.

Gerade heutzutage, wo wir mehr denn je unser Leben über Social Media Kanäle öffentlich zur Schau stellen und uns mehr oder weniger bewusst permanent mit Anderen vergleichen, wiegt ein Misserfolg noch schwerer als früher.
Täglich bekommen wir die (vermeintlich) perfekten Leben unserer Freunde und Bekannten in der Timeline präsentiert. Wir sehen perfekt inszenierte Menschen mit glücklichen Gesichtern, Traumjobs, Traumfamilien und Traumurlauben.
Das eigene Versagen in Form von Kündigungen, Trennungen usw. belastet unser Selbstwertgefühl umso mehr, je erfolgreicher uns die Anderen erscheinen.

Was wir nur allzu leicht vergessen ist, dass Misserfolge zum Leben dazu gehören. Das Leben ist keine Einbahnstraße, sondern geht zum Teil verschlungene Pfade. Wir müssen uns bewusst machen, dass Scheitern keine Sackgasse, sondern eine  Weggabelung ist. Egal in welche Richtung wir laufen, am Ende des Weges warten neue Chancen auf uns.

Weggabelung

Um diesen positiven Aspekt des Scheiterns aufzuzeigen, hat sich in Mexiko im Jahre 2012 eine Bewegung gegründet, die inzwischen die Welt erobert: die Fuckup Nights.
Pro Abend referieren 3-4 Personen und stellen ihre eigenen Erfahrungen beim Scheitern von Geschäftsideen vor. Sinn und Zweck des Ganzen ist es, aufzuzeigen dass Misserfolge keine Schande sind.
Die mit dem Scheitern einhergehende Scham soll überwunden werden und das Scheitern als notwendiger Lernschritt zum Erfolg verstanden werden.

Dieses Konzept ist nun auch in München angekommen. Fuck up! Scheitern als Chance weiterlesen

Auf in die WaWi!

„WaWi? Was ist das denn? Kann man das essen?“ werden sich jetzt sicher einige von euch fragen. Aber nein, als WaWi bezeichnet der Münchner kurz die Waldwirtschaft– ein wunderschöner Biergarten in Großhesselohe direkt an der Isar gelegen.

Waldwirtschaft

Die WaWi ist einer meiner Lieblingsplätze in München. Und gerade jetzt, wo es wieder überall grünt und blüht, ist der WaWi-Biergarten ein tolles Ausflugsziel.

Meist verbinde ich einen Besuch in der Wirtschaft mit einem schönen Spaziergang oder einer Radltour an der Isar.
Als Ausgangspunkt eignet sich entweder die Münchner Innenstadt, oder die Ubahn-Haltestelle Thalkirchen. Der Vorteil bei einem Start in Thalkirchen: je weiter südlich man an der Isar entlang läuft, desto weniger Menschen sind unterwegs.

In Thalkirchen gibt es auch gleich die erste Attraktion zu bestaunen: die Thalkirchener Brücke mit jeder Menge Liebesbekundungen in Form von Liebesschlössern (sooo romantisch!). Als Single sollte man diesen Ort allerdings vielleicht eher meiden.

Liebesschlösser Thalkirchener Brücke_2 Auf in die WaWi! weiterlesen

Paul Knecht: Flucht nach Europa

Flüchtlinge.
Dieses Thema ist nun schon seit Wochen und Monaten in den Medien und beschäftigt uns alle.
Es wird Panik geschürt, von einer Flüchtlingsschwemme nach Europa ist die Rede.
Extreme Gruppierungen wie Pegida formieren sich und spalten das Land.
Vor ein paar Stunden gab es erneut eine grausame Schlagzeile: hunderte von Flüchtlinge sind auf dem Weg in ein vermeintlich besseres Leben auf tragische Weise im Mittelmeer ertrunken.

Doch wer von uns hat sich denn tatsächlich schon einmal Gedanken darüber gemacht, was eine Flucht für die Betroffenen bedeutet? Wer von uns weiß schon bzw. kann auch nur ansatzweise nachvollziehen, welchem Leiden die Menschen in ihren Heimatländern ausgesetzt sind, um dann eine so weitreichende Entscheidung zu treffen, alles hinter sich zu lassen und sich auf einen ungewissen Weg in eine noch ungewisse Zukunft zu begeben? – Immer mit der Hoffnung, dass am Ende der Reise ein Happy End auf sie wartet.

Vernissage Paul Knecht

Den Münchner Photojournalisten Paul Knecht beschäftigten diese Fragen ebenfalls. Für eine Dokumentation beschloss er 2012, sich unter falschem Namen als Georgier auszugeben, sich einer Flüchtlingsgruppe anzuschließen und sich von einem Schleusern von der Türkei aus nach Griechenland schmuggeln zu lassen. Einziger Unterschied zu seinen Gruppenmitgliedern war die Gewissheit, dass ihn am Ende der Reise sein sicheres Leben in Deutschland zurück erwartete und nicht die Abschiebung zurück ins Elend drohte.
Bewaffnet mit einer kleinen Kompaktkamera und Infrarotausstattung begann Paul seine unsichere Reise mit fremder Identität von Instanbul in der Türkei aus über den Festungsgraben Europas: den Fluss Evros, welcher die Türkei von Griechenland trennt. Paul Knecht: Flucht nach Europa weiterlesen