Schlagwort-Archiv: Ausstellung

Jean Paul Gaultier in München #JPGMUC

Nach 10 Stationen in 8 Ländern ist die Wanderausstellung „From the Sidewalk to the Catwalk“ des berühmten Modeschöpfers Jean Paul Gaultier seit September 2015 nun auch endlich in Deutschland zu sehen. Wer es bisher noch nicht in die Ausstellung geschafft hat, sollte sich beeilen- sie ist nur noch bis zum 14. Februar 2016 geöffnet.

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Ort des Geschehens ist die Kunsthalle in München. Hier werden über 140 Kreationen des kultigen Modeschöpfers präsentiert.

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Neben Bühnenoutfits von Stars, wie z.B. Madonna und Kylie Minogue, gibt es extravagante Haute-Couture- und Prêt-à-Porter-Modelle, sowie Theater-, Tanz- und Filmkostüme aus seiner Schaffenszeit von 1970 bis heute zu sehen.

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Tipps gegen den Schmuddelwetter-Frust

Freut ihr euch auch schon so sehr auf ein langes, verregnetes Pfingstwochenende in München …? Was hätten wir nicht alles mit 3 freien Tagen in dieser wunderbaren Stadt anstellen können: Eisessen, Grillen an der Isar, ein Besuch im Open-Air Kino, Picknicken im Englischen Garten, Feiern am Praterstrand … Stattdessen fallen sämtliche Outdoor-Aktivitäten buchstäblich ins Wasser.

Aber alles Jammern hilft nichts. Das Wetter ist nun mal so, wie es ist. Wir können nur das Beste daraus machen! Deshalb gibt es von mir jetzt ein paar Tipps, wie man sich auch bei diesem Schmuddelwetter hervorragend beschäftigen kann. Tipps gegen den Schmuddelwetter-Frust weiterlesen

Paul Knecht: Flucht nach Europa

Flüchtlinge.
Dieses Thema ist nun schon seit Wochen und Monaten in den Medien und beschäftigt uns alle.
Es wird Panik geschürt, von einer Flüchtlingsschwemme nach Europa ist die Rede.
Extreme Gruppierungen wie Pegida formieren sich und spalten das Land.
Vor ein paar Stunden gab es erneut eine grausame Schlagzeile: hunderte von Flüchtlinge sind auf dem Weg in ein vermeintlich besseres Leben auf tragische Weise im Mittelmeer ertrunken.

Doch wer von uns hat sich denn tatsächlich schon einmal Gedanken darüber gemacht, was eine Flucht für die Betroffenen bedeutet? Wer von uns weiß schon bzw. kann auch nur ansatzweise nachvollziehen, welchem Leiden die Menschen in ihren Heimatländern ausgesetzt sind, um dann eine so weitreichende Entscheidung zu treffen, alles hinter sich zu lassen und sich auf einen ungewissen Weg in eine noch ungewisse Zukunft zu begeben? – Immer mit der Hoffnung, dass am Ende der Reise ein Happy End auf sie wartet.

Vernissage Paul Knecht

Den Münchner Photojournalisten Paul Knecht beschäftigten diese Fragen ebenfalls. Für eine Dokumentation beschloss er 2012, sich unter falschem Namen als Georgier auszugeben, sich einer Flüchtlingsgruppe anzuschließen und sich von einem Schleusern von der Türkei aus nach Griechenland schmuggeln zu lassen. Einziger Unterschied zu seinen Gruppenmitgliedern war die Gewissheit, dass ihn am Ende der Reise sein sicheres Leben in Deutschland zurück erwartete und nicht die Abschiebung zurück ins Elend drohte.
Bewaffnet mit einer kleinen Kompaktkamera und Infrarotausstattung begann Paul seine unsichere Reise mit fremder Identität von Instanbul in der Türkei aus über den Festungsgraben Europas: den Fluss Evros, welcher die Türkei von Griechenland trennt. Paul Knecht: Flucht nach Europa weiterlesen

August und Franz – eine Freundschaft ohne Social Media

Habt ihr euch auch schon mal gefragt, wie unser Leben von Freundschaften beeinflusst wird? Was und vor allem wie wir ohne sie wären? Nach welchen Kriterien suchen wir uns unsere Freunde aus? Haben sich Freundschaften in Zeiten von Social Media verändert?

Mir kamen diese Gedanken neulich, als ich im Kunstbau des Lenbachhauses die Ausstellung „August Macke und Franz Marc“ besuchte (noch bis 3. Mai 2015 in München).

Eigentlich bin ich kein großer Fan von Museen und Malerei. Doch das Thema fand ich ganz spannend. Die Ausstellung widmet sich der Freundschaft der beiden Künstler und ihrem Austausch untereinander.LenbachhausKunstbau

Ihre Freundschaft begann 1910 in München, als der ursprünglich aus dem Sauerland stammende August Macke im schönen Bayern zu Besuch war und dabei eine Lithographie von Franz Marc entdeckte. Er war so begeistert, dass er Franz Marc in seinem Atelier in der Schellingstraße aufsuchte. Dies war der Beginn einer wunderbaren Freundschaft, die halten sollte, bis beide im Ersten Weltkrieg fielen. Eine Freundschaft so ganz ohne Technik und Social Media.

Kunstbau

Schon faszinierend, welche Zufälle im Leben uns zusammenführen und wieder trennen. Trotz 7 Jahre Altersunterschied und so unterschiedlicher Charaktere gab es offenbar irgendetwas, was Marc und Macke aneinander faszinierte. Natürlich teilten sie eine gemeinsame Leidenschaft- die Malerei.

August und Franz

Doch sind es nur die Hobbies, die uns mit unseren Freuden verbinden? Wenn ich mich in meinem Freundeskreis so umsehe, trifft das auf einige Freunde zu, auf andere aber gar nicht. Beispielsweise habe ich eine Freundin, deren Leidenschaft Motorräder sind. Für mich gibt es (fast) nichts Unspannenderes ;). Und doch mögen wir uns. August und Franz – eine Freundschaft ohne Social Media weiterlesen