¡Viva México! …

…dachte ich mir letztes Jahr und buchte eines schönen Tages einen Hin- und Rückflug nach Querétaro.

„Querétaro? Wo ist das denn?“ werdet ihr jetzt fragen. Ich wusste es auch nicht. Zumal Mexiko alleine als Frau nicht unbedingt auf meiner Top 10 Reiseliste zu finden war. Zu schlimm waren all die Geschichten über die Mafia, Drogenkartelle, Überfälle, etc. Doch als mir ein Freund aus Mexiko eröffnete, dass er nur noch bis Ende Dezember im schönen Querétaro verweilen wird, weil dann ein Umzug in die USA ansteht, beschloss ich mutig zu sein und mich allein auf Abenteuerreise nach Mexiko zu begeben.

google Maps

Die Reaktionen auf meine Reisepläne waren eher verhalten. Dem Gesichtsausdrücken nach zu urteilen sahen meine Familie und Freunde mich schon irgendwo ausgeraubt und niedergeschossen am mexikanischen Straßenrand liegen. Doch meiner Vorfreude tat das keinen Abbruch. ¡Viva México! … weiterlesen

München mal anders – Graffiti unterm Friedensengel

Wenn ich an Graffiti und Street Art denke, kommt mir zuallererst Berlin in den Sinn. Abgeranzte Gebäude an denen Graffitis aufgesprüht sind, Unterführungen mit bunten Bildern, die Farbe in das Einheitsgrau bringen.

München ist nicht unbedingt die Stadt, die man mit dieser Art von Kunst in Verbindung bringt.Umso überraschter bin ich jedesmal, wenn ich durch Zufall bei einem Spaziergang durch die Stadt auf kleine Kunstwerke stoße.

So auch bei einem Winterspaziergang an der Isar. Unterhalb des Friedensengels gibt es einen Tunnel, in dem sich internationale Künstler verewigt haben. Das Ergebnis ist wirklich phänomenal und diese andere Seite von München wollen wir euch nicht vorenthalten.

Graffiti Friedensengel_6

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Plank Challenge und so

Seit ein paar Tagen beschäftigt mich eine Frage: Was treibt tausende von Menschen dazu an „Plank Challenges“, „Bauchmuskel Challenges“ und Co. teilzunehmen?

Facebook Plank Challenge_Wordpress

Wie jeden Tag sitze ich vorm Rechner. Und wie jeden Tag unterbreche ich meine Arbeit für ein paar Minuten, um zu schauen, was meine Facebookfreunde so treiben und was es Neues in der Welt gibt.

Doch heute stutze ich- im Facebook-Newsfeed erscheint folgende Info: Katharina, Claudia, Sabine und Laura nehmen an der „Plank Challenge“ teil. Am 1. Februar geht es los. Für einen Monat.

Planks kenne ich von meinem wöchentlichen Sportkurs. Das ist diese Übung, wo man auf Ellenbogen und Zehenspitzen gestützt die Körperspannung trainiert. Ziemlich schweißtreibend, obwohl es ganz einfach aussieht. Aber warum um Himmels Willen macht das jetzt die ganze Facebook Community? Plank Challenge und so weiterlesen

Ein Couchpotatoe unterwegs – Die Lange Nacht der Architektur am 23.01.2015 in München

Die „Lange Nacht der Architektur“ sollte am 23. Januar zum dritten Mal in München stattfinden. Überall hingen Werbeplakate aus. Das machte mich neugierig. Architektur mag ich grundsätzlich.

All Art has been contemporary

Doch die Frage war, ob ich mich wirklich bei Schmuddelwetter und eisigen Temperaturen aus dem Haus begeben möchte, nur um Gebäude anzuschauen. Wie schon erwähnt, vergrabe ich mich im Winter gerne in meiner schön warmen Wohnung und harre den Dingen, die da kommen (Frühling!!!).

Doch als ich mich eines schön entspannten Arbeitstages intensiv mit dem Programm beschäftigte, kam die Euphorie. Alles hörte sich sehr spannend an. Natürlich ist da immer die Frage: Was schaut man sich an, was lässt man weg? Denn bei 50 Locations, die quer über die Stadt verteilt sind, ist klar: alles kann man nicht sehen.

Nach reiflicher Überlegung und Routenoptimierung mit eingebauten kulinarischen Zwischenstopps zur Stärkung, stand meine persönliche Routenplanung mit ca. 30 Stationen fest. Bewaffnet mit meiner Kamera stürzte ich mich mit meiner Begleitung ins Geschehen. Ein Couchpotatoe unterwegs – Die Lange Nacht der Architektur am 23.01.2015 in München weiterlesen

Kampf dem Winterblues…

Kennt ihr das auch? Im Sommer bin ich ein sehr unternehmungslustiger Mensch und eigentlich so gut wie immer draußen: am See zum Baden, Schwimmen, Surfen; in den Bergen zum Wandern; im Englischen Garten zum Picknicken am Eisbach; im Biergarten und so weiter und so fort.

Ammersee Steg

Doch dann… dann kommt er, der Winter. Draußen ist es kalt und grau und eklig. Und es ist, als ob ich eine Metarmorphose durchlebe. Wie die Raupe zum Schmetterling. Nur das es bei mir anders herum ist. Vom Schmetterling zur Raupe sozusagen. Ich puppe mich ein. Mein Cocon ist dabei meine Wohnung inklusive meiner Couch. Am liebsten würde ich gar nicht mehr rausgehen, einfach einschlafen und im Frühling wieder gut gelaunt aufwachen. Doch als arbeitender Mensch mit Pflichten geht das natürlich nicht. Kampf dem Winterblues… weiterlesen