Finest Spirits 2017 in München

Die Spirituosenmesse Finest Spirits hat ihre Tore seit gestern in München geöffnet und erwartet euch bis zum 5. Februar im MVG Museum.

Der Schwerpunkt liegt dieses Jahr auf Likören, denn- man mag es kaum glauben- bei 60% der in Deutschland verkauften Spirituosen handelt es sich um Liköre.
Aber natürlich kommen auf der Messe auch Whisky- und Ginfreunde voll auf ihre Kosten.

Ich durfte mir gestern Nachmittag schon mal einen Überblick über die einzelnen Stände verschaffen und habe ein paar Impressionen eingefangen.

Glenfiddich Project XX Single Malt Whisky

Den Anfang macht ein Single Malt Whisky der Destillerie Glenfiddich. Der Name stammt aus dem Gälischen und bedeutet „Tal der Hirsche”. Das markante Design der Flasche ist damit auch gleich erklärt.

Der Whisky hat eine intensive Vanille- und Eichennote mit einem Hauch gerösteter Mandeln und Zimt. Probiert auf jeden Fall die dazu gereichte salzige Schokolade- eine perfekte Kombination.

DIAGEO´s Worldclass & Talisker Skye Single Malt Whisky

Diageo ist der weltweit führende Premium-Getränkehersteller, der die sogenannte Worldclass ins Leben gerufen hat. Dabei handelt es sich um einen Wettbewerb für Barkeeper, bei dem besonders innovative und experimentelle Drinks gekürt werden.

An der Worldclass-Bar auf der Finest Spirits könnt ihr ein paar  dieser Drinks probieren. Einer meiner absoluten Favoriten des Nachmittagswar der Skye Rider, ein Drink mit dem schottischen Talisker Skye Single Malt Whisky, Ginger Beer und Ahornsirup. Das rauchig-süße Aroma des Whiskys kam im Drink perfekt zur Geltung. Finest Spirits 2017 in München weiterlesen

Bangkok Tipps

Zugegeben, als ich im Dezember nach 1,5 Wochen Inselurlaub in Bangkok angekommen bin, wäre ich am liebsten gleich wieder geflüchtet. Es war mir im ersten Moment alles zu groß, zu laut, zu fremd und zu dreckig. Ich fühlte mich alleine etwas verloren in dieser riesigen Stadt und sehnte mich zurück zu einsamen Stränden, dem sanften Rauschen des Meeres und dem satten Grün des Dschungels.

Bisher hatte ich Bangkok genau aus diesen Gründen gemieden und die Stadt nur als notwendigen Zwischenstopp auf dem Weg zu meinen eigentlichen Zielen benutzt. Eine komplette Fehleinschätzung, wie sich herausstellen sollte.

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Okra Gemüsekebap in der Maxvorstadt

Okra Gemüsekebap befindet sich mitten in der Maxvorstadt in der Schellingstraße 44 und ist alles andere als ein typischer Döner-Schnellimbiss, sondern vielmehr ein kleines, gemütliches türkisch-irakisches Restaurant mit herzlichem Service und frisch zubereiteten Speisen. Ein gemütliches Ambiente mit Holztischen und -Stühlen lädt zum Verweilen ein.

Gemüsekebap = Gemüse + Fleisch

Okra Gemüsekebap- hört sich vegetarisch an, ist es aber nicht! Ein Vorurteil mit dem das Okra schon länger zu kämpfen hat. Tatsächlich ist „Kebap“ nämlich das türkische Wort für Fleisch. Ein Gemüsekebap ist also nichts anderes als Gemüse und Fleisch.
Aber natürlich ist auch für die Vegetarier und Veganer gesorgt, z.B. mit einem leckeren veganen Dürüm mit Falafel.

Neben dem Klassiker, dem Döner Kebap, gibt es leckere Vorspeisen, gegrilltes Gemüse, Falafel, selbst gebackenes Brot und den türkischen Dessert-Klassiker Baklava. Ein absolutes Träumchen!

Natürlich gibt es auch türkischen Tee, Kaffee, diverse Softdrinks, wie z.B. die Münchner Erfrischungsgetränke von Eizbach und für die Alkoholfreunde natürlich auch ein Bierchen aus dem Kühlschrank.

Mein Fazit

Einer der besten Dönerläden der Stadt in zentraler Lage mit freundlichem Service, nettem Ambiente und leckerem Essen. Schaut unbedingt mal vorbei!

Adresse:

Okra Gemüsekebap
Schellingstr. 44
80799 München

Restaurant La Bohème am Schwabinger Tor

Restaurants gibt es viele in München, doch das deutsch-französische La Bohème ist bisher das einzige seiner Art in der bayrischen Landeshauptstadt. Es möchte das Lebensgefühl der Bohème-Bewegung um 1900 in Schwabing wieder aufleben lassen.

Bohème- was ist das denn?

Bohème, das war ein alternativer Lebensstil meist intellektueller Randgruppen, wie Schriftsteller, Maler, Musiker, aber auch Studenten aus gutbürgerlichen Kreisen, die sich den Normen und der Lebensweise ihrer Klasse verweigerten.

Ganz egal ob in Berlin, Wien, Paris, New York oder München- überall auf der Welt entstanden Künstlerviertel und Treffpunkte der sogenannten Bohemiens. Restaurants waren Rückzugsorte, Wohnzimmer und eine zweite Heimat, in denen Genuss, Kreativität und Zusammensein ohne konventionelle Zwänge möglich war.

La Bohème – Ganztagsgastronomie in Schwabing

Das La Bohème möchte genau dieses Lebensgefühl nach Schwabing zurückholen. Jeder soll unabhängig von seinem Beruf und seiner Herkunft einen Platz zum Wohlfühlen im La Bohème finden.
Vom ersten Kaffee am Morgen bis zum Cocktail am Abend, vom Weisswurstfrühstück bis hin zum 7-Gänge-Dinner-Menü- das La Bohème ist ein Treffpunkt zu allen Tageszeiten und für jeden Geldbeutel.

Beim Reinkommen fällt nach dem freundlichen Empfang besonders die sehr trendige und stylische Einrichtung auf.  Die Mischung aus Rohbeton, Holz, Leder und Kupfer sorgt für eine warme und gemütliche Atmosphäre. Restaurant La Bohème am Schwabinger Tor weiterlesen

Glück(stagebuch)

2016 geht ein in die Geschichte als das Jahr, in dem ich anfing, ein Glückstagebuch zu führen!

Jahresendzeitstimmung

Aber keine Angst, es wird hier im Blog demnächst nicht um astrologische Sternenkonstellationen, Glaskugeln und Räucherstäbchen gehen.
Heute ist Silvester und egal ob man es will oder nicht- irgendwie sorgt dieser Tag immer dafür, das vergangene Jahr noch einmal Revue passieren lassen zu wollen. Für meinen persönlichen Rückblick muss ich ein wenig ausholen.

Rückblick 2015

Tatsächlich war es so, dass ich im Jahr 2015 das Gefühl hatte, das Leben, ja das ganze Universum, hätte sich gegen mich verschworen. Das Jahr hatte so wundervoll angefangen und entwickelte sich dann zu einem einzigen Desaster. Ich verfing mich in einer Spirale aus Trauer, negativen Gedanken und Groll gegen mich selbst, gegen die, die mir Leid angetan hatten und gegen das Leben im Allgemeinen.

Die kleinen Glücksmomente

Doch manchmal gab es sie, die Momente, die mich alles Doofe für einen kurzen Augenblick vergessen ließen. Spontane Sushi-Wein-Picknicks im Hofgarten und an der Isar, ein Tag am Tegernsee mit den liebsten Freundinnen, Sternschnuppen schauen, Wandern und Rumblödeln in den Bergen, eine Nachricht von einer Freundin aus ganz alten Zeiten, neue liebe Menschen, die durch glückliche Zufälle ins Leben traten, das Rascheln des Herbstlaubes, der erste Schnee, die Freude darüber, nach einem langen Winter endlich das Sommerkleid aus dem Schrank holen zu können, oder eine Reise mit den Liebsten.

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